Wir leben in Zeiten des selbstinformierten Verbrauchers. Digitales Marketing ist das Vehikel, über das Unternehmen ihre Dialoge heute verstärkt führen. Und Content-Marketing der Teil, der die User, Leser, Konsumenten in 2020 erreichen soll. Nach dem Motto: Weg von den Ich-Botschaften des Unternehmens, das sich selbst anpreist, hin zum Infotainment, das freiwillig konsumiert wird. In aller Kürze: Anstatt User mit nervtötenden Werbebotschaften zuzumüllen, liefert Content-Marketing Usern Willkommenes: Nützliche Infos zur richtigen Zeit, an die richtige Adresse. In jeder Phase der Customer Journey. Im Gegensatz zu einer Anzeigenkampagne ist guter Content nachhaltig – und günstiger zu haben als konventionelle Werbung. Content-Marketing ist Inbound-Marketing. Außerdem: Guter Content kann viral gehen – und ist kein Vorrecht der Großen: auch kleine Player und 2-Mann-Unternehmen spielen mit den gleichen Karten. Was konkret Content-Marketing ist, wie Content zu den einzelnen Phasen Ihrer Customer Journey passt und was Sie als digitaler Marketeer rund um Content sonst noch wissen sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Content-Marketing ist Bombe!

Nennen Sie uns ruhig voreingenommen – aber wir denken: Content-Marketing hat durchschlagende Kraft, wenn es darum geht, sich ein Publikum für zukünftige Verkäufe aufzubauen. Und noch mehr: Content-Marketing ist für viele Unternehmen heute schlicht lebensnotwendig. Egal ob b2c oder b2b. 

Content-Marketing ist …

Content-Marketing ist auch ein spannendes Feld für neugierige Marketeers. Und gibt uns als Usern, Lesern, Kunden endlich das, was wir verdienen: Nützliches – statt Aufdringliches.

Content-Marketing ist Vergnügen. Content ist informativ, interessant, bewegend, teilens- und likenswert, involvierend und lehrreich. Das ist gemeint mit: Mehrwert. Von hochwertigem Content.

Wenn Sie bisher nicht überzeugt waren und denken darüber ein zweites Mal nach, hat dieser Artikel bereits sein Hauptziel erreicht. Alle anderen, die es grundlegender wissen wollen, erfahren mehr zu:

  • welchen Content gibt es?
  • zu welcher Phase der Customer Journey eignet sich guter Content?
  • wie erzeugt Ihr Content Aufmerksamkeit, Interaktion und erzeugt Leads?
  • wohin geht die Reise im Content-Marketing?

Legen wir los!

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  • LinkedIn

 

Sofort wissen, welcher Content an welchen Punkt der Customer Journey gehört? Weiterlesen unter Content als Instrument: Die 8 Phasen der Kunden-Reise: vom Erstkontakt bis zum Fan Ihres Unternehmens…

Content-Marketing? Warum sollte mein Unternehmen Content-Marketing betreiben?

Wirb oder stirb – so lautete mal eine alte Weisheit. Da sich die Menschen in den letzten 100 Jahren kaum im Wesentlichen verändert haben, gilt diese alte Weisheit – unter veränderten Bedingungen – immer noch. Wenn König Kunde von Ihnen und Ihrem Unternehmen nichts erfährt, kann er auch nichts kaufen. So einfach, so schlecht.

Warum sollte ich – besonders als kleines Unternehmen mit wenig Manpower – denn nun mein übersichtliches Werbe-Budget in Content-Marketing investieren? Habe ich nicht genug zu tun? Ist für den richtigen Verkauf nicht der Vertrieb zuständig – der ohnehin schon ständig die Existenzberechtigung von Marketing-Tralala und Kunden-Belustigung in Frage stellt?

Ok – seien wir ehrlich: Wer ohnehin auf Werbung schon immer verzichten konnte, braucht vermutlich auch kein Content-Marketing. Alle anderen müssen wissen: klassische Werbung verliert immer mehr an Einfluss.

Content-Marketing betrieb schon Dr. Oetker und der Reifenhersteller Michelin

Kunden sind übersättigt von der Info-Flut, blinkenden Bannern, aufdringlichen Kauf-michs und lärmenden Ich-Botschaften marktschreierischer Unternehmen. Schon lange. Die Gewöhnung blendet es einfach aus. Stattdessen machen sie Kontakte mit Infos von Unternehmen auf ihrer eigenen Recherchereise in Digitalien – im Netz. Hier kommt Content-Marketing ins Spiel. Und setzt dabei großflächig und mit Wucht auf eine Werbestrategie auf, die Dr. Oetker schon 1891 an die Frau brachte – und natürlich auch an backende Männer.

Rezepte als Content 

Indem Dr. Oetker nämlich Rezepte auf seine Backmischungen druckte – und damit wertvolle Infos an die richtige Person (die gern und oft backte), zur richtigen Zeit (zum Zeitpunkt, wo Frau Köchin sich mit Leckerem ohnehin beschäftigte) brachte. Tipps, die Vertrauen aufbauten. Geniales Content-Marketing. Oder? 1891!

Reiseführer als Content 

Genauso wie der wenig später erscheinende Guide Michelin. Der international bekannte Führer für Hotel und Reise wurde vom französischen Reifen-Hersteller 1900 herausgebracht, um über Werkstätten im Land zu informieren – zum Beispiel für den Reifenwechsel. Den Autofahrer mit Nützlichem zu versorgen, ihm Mehrwert zu bieten, während er sich mit dem Auto beschäftigt, ist ein kluger Schachzug.

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Content-Marketing schafft Vertrauen. Kundenvertrauen

Denn Werbung funktioniert über Vertrauen. Und Vertrauen über Gewohnheit. Wer also länger an positive Kontakte mit einem Unternehmen gewohnt ist, wird bei der nächsten Kaufentscheidung öfter die vertraute Marke bevorzugen. Genau das funktioniert natürlich auch bei Content-Marketing. Und das bedeutet – ganz knackig auf den Begriff gezogen: Liefern Sie Ihren Konsumenten den heißen Scheiß an Infotainment und wertvollen Tipps, Tricks und edukativem, spezifischem Mehrwert – und Sie sind beim nächsten Kauf vielleicht dabei.

In Digitalien sind Sie mit Content-Marketing dabei auf einfache Weise – und mit zunehmend chirurgischer Zielgruppentrennschärfe – am Kunden. Darum gibt es Content-Marketing.

Weckt Interesse, führt zu Interaktion, generiert Leads und macht Kunden zu Markenbotschaftern: hochwertiger Content!

Was ist Content? Unterschiedliche Formen für interaktive Inhalte

Google ändert seine Algorithmen – das ist nichts Neues. Die Änderungen haben regelmäßig große Auswirkungen für das Auffinden und den Traffic einzelner Websites. Eine gute Strategie, eigenen Rankingverlusten nachhaltig vorzubeugen ist: unterschiedliche Formate anzubieten. Also ihr Content-Portfolio als Marketeer zu diversifizieren.

Dabei besteht kein Grund, unbedingt alle Formate zu publizieren. Denn bei begrenzter Manpower ist es besser, Ressourcen in die Qualität auf einem einzigen Kanal zu investieren als weiter zu verteilen – aber mit spärlichem Mehrwert. Darüber hinaus eignen sich nicht für jede Marke oder Branche alle Formate.

Für Ihre richtige Auswahl sollten Sie als Marketeer aber natürlich prinzipiell alle Formen kennen – wie Blog-Artikel, E-Mail-Newsletter, Buch-Publikation oder Instagram-Bilder oder Podcasts.

Beispiel Blogs: Content, an den die meisten denken, wenn sie an Content denken

Ein Leser-Publikum mit hilfreichen, nützlichen, informativen Blog-Artikeln zu erreichen, ist auch für Unternehmen heute ein hervorragendes Standbein für den Dialog. Gute Blog-Artikel liefern Mehrwert und erreichen ihr (Fach-)-Publikum.

Doch es zeichnet sich ein Nachteil ab: Inzwischen gibt es fast 500 Millionen Blogs, allein auf der Plattform tumbler. Und im Monat werden von WordPress-Nutzern mehr als 74 Millionen Artikel gepostet. Alle buhlen online um Aufmerksamkeit. Hervorzustechen wird schwierig. Deswegen muss digitales Marketing beim Thema Content weiterdenken als nur an ein Corporate Blog.

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Videos: Content im Bilde, zum Beispiel für die „zweitgrößte Suchmaschine der Welt“

Außergewöhnlich leistungsfähige Smartphones, wachsende Internet-Bandbreiten – Video-Content gewinnt rasant an Bedeutung. Youtube gewinnt in Studien – als bekannteste Videoplattform – bereits den Titel „zweitgrößte Suchmaschine hinter Google“. Sich als Unternehmen einen Youtube-Channel aufzubauen, mit Video-Content für ihre Zielgruppen, ist eine lohnenswerte Marketing-Maßnahme.

Die Distribution von Video-Content lässt sich dabei auf weitere Plattformen außer Youtube ausdehnen – und das sollte Ihr Unternehmen auch tun. Anbieten tun sich: Facebook, Instagram sowie die eigene Website.

Content in Videoform – auch bei kleinem Budget und einfachem Konzept effektiv

Dabei muss Ihr Video-Content nicht hochprofessionell in allen Bereichen sein. Oder kompliziert. Es ist kein großes Budget mehr dafür nötig – Youtube beweist das täglich. Tausende von „gelikten“ Videos sind auf dem Smartphone „geschossen“ – weil User die Inhalte für nützlich und teilenswert halten.

Bauen Sie in Ihre Content-Strategie also Video-Content mit ein – beginnen Sie mit dem Video-Setup und Budget, das Sie im Augenblick zur Verfügung haben. Legen Sie lieber jetzt als morgen los. Und bauen Sie mit der Zeit gerne Ihre Qualität weiter aus.

E-Mail-News: aber bitte mit nützlichem Content

Kauf-Mich-E-Mails sind eher Schnee von gestern – digitales Marketing ist beim Thema E-Mail-Marketing längst fortgeschritten. Mit neuer Frische bietet das bewährte Instrument E-Mail-Newsletter die Option, weiteren wertvollen Content Ihres Unternehmens an Ihre Lead-Adressen zu bringen.

Ihr E-Mail-Newsletter sollte daher heute wahrgenommen werden als eine kompakte Mini-Ausgabe einer Publikation, die sich mit einem ganz spezifischen Thema befasst. Nur kommt die Sache in Form von E-Mail an Ihre Leads. Wertvoller, nützlicher Content, der so per E-Mail an den Mann oder die Frau kommt, bringt Ihre Kunden dazu, ihre E-Mails auf Dauer zu öffnen. Und die Bindung zu stärken – und hervorzustechen unter den anderen Unternehmen, die als Versender von alten Kauf-mich-Lettern unter die Wahrnehmungsschwelle rutschen.

Die Öffnungszahlen Ihrer E-Mail-Kampagnen lassen sich übrigens per Protokoll nutzbar machen. Und sie prüfen nicht nur, dass Content wahrgenommen – und geklickt wird. Sondern auch, welcher Content bessere Klickzahlen bringt.

Content als Podcasts: Themen-Radio, zum Beispiel fürs Auto

Podcasts können neue Zielgruppen erschließen. Leute hören gerne etwas zu – im Auto, beim täglichen Pendeln, beim Workout im Gym, beim Warten auf den Bus. Immer wenn Videos nicht möglich sind – zum Beispiel beim Autofahren. Denn ein Kopfhörer geht immer. Warum nicht Ihr „Radio-Programm“ mit wertvollem Inhalt rund um Ihre Themen bieten – zum Beispiel als Ideengeber, was man mit Ihren Produkten alles unternehmen kann. Mit Betonung auf die Lebenswelten – und Ihrem Produkt weit im Hintergrund.

Weitere Content-Formen: eBooks, Bild-Material, Newsletter

Jeder Content, den Ihr Unternehmen digital verteilen kann, kann zum hochwertigen Content werden. Und Teil Ihres Content-Marketings werden.

Beispiele für weiteren Content sind:

  • eBooks: PDFs sind das übliche Format, längere Formate zu verteilen – zum Beispiel zu einem Spezialthema, das durch Hintergründe erläutert werden muss. Oder als Studien. eBooks eignen sich auch als Lead Magnets.
  • Bildmaterial: Besonders auf Plattformen wie Instagram oder Pinterest „funktionieren“ Bilder auch als Stand-alone. Gut aufbereitetes Zahlenmaterial in Form einer Infografik bietet ebenfalls hohen Aufmerksamkeitswert und guten Traffic.
  • physische Newsletter: ob als Post in den Briefkasten oder via Facebook – auch andere Newsletter – nicht per E-Mail verteilt – haben noch Ihren Platz im Content-Marketing
  • Bücher: Publikationen sind nach wie vor ein PR-Instrument in Sachen Glaubwürdigkeit – und haben buchstäblich Gewicht auf dem Tisch Ihrer Leser.

So setzen Sie Ihren Content für Ihre Kunden-Reise ein…

Jetzt wo klar ist, was Content heißt, ist die Frage: Wie genau setze ich das Content-Prinzip für mein Marketing denn nun ein? Wie installiere ich eine gewinnbringende Content-Marketing-Strategie?

Ich weiß: Content weckt Interesse, Content führt zu Interaktion, Content generiert Leads. Content macht Kunden zu Markenbotschaftern – aber wie? Wie genau? Schauen wir es uns an, wie Ihr Content-Marketing für die vorbereitenden Phasen der Kunden-Reise – also vom ersten Kontakt bis zum Lead – für Ihr Marketing die Wunder wirkt, die wir Marketeers uns versprechen.

Content als Instrument: Die 8 Phasen der Kunden-Reise: vom Erstkontakt bis zum Fan Ihres Unternehmens…

Wie bekommen Sie als Marketeer Menschen dazu, Fan Ihres Unternehmens zu werden? Nicht auf einen Streich. Nicht beim ersten Mal. Auch nicht beim zweiten Mal. Stammkunden machen ging schon immer anders. Das bleibt Fakt – auch bei der besten Content-Marketing-Strategie. Genauso wie das Ziel: Zufriedene Stammkunden.

Und was ist noch besser als ein zufriedener Stammkunde? Ein Markenbotschafter. Einer, der Sie seinen Freunden weiterempfiehlt! Jedes Unternehmen weiß: diese Kunden sind die wertvollsten Kunden, die Ihr Unternehmen hat.

Content-Marketing: Aktivitäten passend für jede Stufe der Customer Journey

Ihre Content-Marketing-Strategie setzt nun einzelne Aktivitäten und Kampagnen ins Werk, die Kunden auf ihrer Reise auf genau der Stufe abholt, auf der sie stehen. Jede Stufe ist wichtig – keine Stufe kann wirklich übersprungen werden (ja – bei einzelnen, weniger in der Masse) – und Fehler bedeuten: mögliche Rückfälle auf frühere Stufen. Jeder kennt den von schlechtem Service alleingelassenen Kunden, der sich vornimmt: von diesem Unternehmen: nie wieder! Das Schreckgespenst jedes Unternehmens. 

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Die 8 Phasen der Kunden-Reise – von der ersten Begegnung bis zum Promoter Ihrer Produkte und Ihres Unternehmens

Die 8 Phasen lauten in Kürze:

  • Stufe 1: Aufmerksamkeit – Menschen erfahren von Ihnen und Ihrem Unternehmen. Der IT-Verantwortliche erfährt von Ihrem neuen Kollaborations-Tool. Ein Student sieht eine Videorezension Ihres neuen Kosmetik-Pinsels. Ein Landwirt recherchiert bei Google, dass es für ihn auch nützlingserhaltende Pflanzenschutzmittel gibt.
  • Stufe 2: Engagement – Ihr Kontakt hat schon einmal von ihnen gehört. Aber es besteht noch keine emotionale Verbindung. Der frischgebackene Vater, der das Video eines Werkzeugherstellers sieht, wie man selbst Holzspielzeuge herstellt.
  • Stufe 3: Subscriber – Ihr Kontakt hat die erste Interaktion hinter sich. Damit Sie als Marketeer auch ihn kennenlernen und gezielt kontaktieren können, benötigen Sie eine E-Mail-Adresse. Ein Lead-Magnet kommt ins Spiel.
  • Stufe 4: Conversion – weiterer Vertrauensaufbau führt zum Kunden-Investment von Zeit und/oder Geld.
  • Stufe 5: Feel good – die erste Kundenerfahrung mit einem Kauf oder dem vorausgegangenen Investment muss Ihren Kunden positiv in Erinnerung bleiben, um größere Interaktion zu befürworten.
  • Stufe 6: Käufer – Aufstieg zur ersten lohnenswerten Transaktion mit Kern-Produkten oder Dienstleistungen Ihres Unternehmens.
  • Stufe 7: Zufriedenheit – Ihr zufriedener Kunde ist jemand, der – gefragt nach Ihnen und Ihrer Marke – sich positiv über diese äußert
  • Stufe 8: Markenbotschafter – Ihr zufriedener Kunde äußert sich auf dieser Stufe aktiv und von selbst positiv über Ihre Marke

Content und die Stufe 1 der Customer Journey, Awareness: Wie Ihr Content Aufmerksamkeit erzeugt…

Google – also Search Engines – und Social Media – also Facebook, LinkedIn, Pinterest, Instagram und Co. – sind die beiden weitverbreiteten Wege, auf denen User Content finden.

Ihr Content soll von möglichst vielen Suchern und „Teilern“ gefunden und freiwillig – da mehrwertig! – rezipiert – werden. So erzielt er die gewünschte Aufmerksamkeit. Als Marketeer sollten Sie deshalb für maximale Sichtbarkeit in Sachen SEO und Social Media sorgen.

Ein kleines Beispiel: Nehmen wir an, Sie wollten wissen, wie Sie als Marketing-Texter den richtigen Zielgruppen-Sound finden und Sie stoßen auf den Fachbegriff Tonalität. Dann geben Sie in Google ein: „Was ist Tonalität?“ – und Sie erhalten auf der ersten Seite unseren Lexikon-Eintrag zum Thema Tonalität:

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Wenn Sie darauf klicken haben Sie Ihre erste Erfahrung mit Peppercorns gemacht – einer Text-Agentur, die Sie vielleicht für die nächste Erstellung von Ihrem Content in die engere Wahl einbeziehen… 😉

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Content und die Stufe 2 der Customer Journey, Engagement: Wie Ihr Content Interaktion erzeugt…

Sie haben Aufmerksamkeit erzielt? Gut! User und Interessenten kennen Sie jetzt bereits – aber das Vertrauen, Ihnen ihre E-Mail-Adresse zwecks Werbung zu überlassen, ist noch nicht groß genug. Diese Phase ist für Störungen anfällig.

Die beste Möglichkeit, wie Sie als Marketeer darauf reagieren, ist: Hilfreichen Content anzubieten. Content, der Ihre Besucher zur Interaktion einlädt. Also sich mit Ihren Inhalten zu beschäftigen. Denn damit verbrachte Zeit ist – so die uralte Werbepsychologie – Zeit, die auf das Vertrauen gegenüber Ihrer Marke einzahlt.

Interaktion und Engagement können dabei vieles sein – egal ob Ihre User ein Video anschauen, einen Comment auf Facebook posten oder einen Ihrer Blog-Beiträge lesen. Um beim Beispiel oben zu bleiben: Wenn Sie den kurzen Lexikon-Artikel darüber, was Tonalität ist, gelesen haben, haben Sie Ihre erste Interaktion mit Peppercorns gehabt. Und wenn Sie vielleicht weiteren Links zum Thema Tonalität gefolgt sind, haben Sie auch noch mehr Informationen lesen können.

Content und die Stufe 3 der Customer Journey, E-Mail-Subskription: Wie Ihr Content Subscriptions erzeugt und Leads generiert…

Hat Ihr Kontakt die beiden ersten Phasen überwunden, ist er bereit für ein kleines Angebot von Ihrer Seite. Zu früh ist es noch für den Kauf eines Produktes – Sie müssen immer noch Wert „für umsonst“ anbieten. Um weiter Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen. Aber diesmal muss Ihr User aktiv tätig werden. Er muss sich aktiv eintragen, um dieses „Für-Umsonst“ zu erhalten – und seine E-Mail-Adresse dalassen.

Dies ist die Phase des Lead Magnets – des Freebies. Über den Lead Magnet offerieren Sie einen klaren, zugespitzten Mehrwert und geben mit Ihrem Angebot ein Versprechen, diesen Mehrwert zu liefern.

Wenn Sie sich also immer noch für Tonalität interessieren – weil Sie als Marketeer vielleicht selbst für Ihre Kommunikation texten, ist vielleicht das folgende Angebot für Sie interessant:

 

 

 

 

Mit der Anforderung dieses Lead Magnets trägt sich ein Interessent in einen E-Mail-Verteiler ein. Er wird ein offizieller Lead-Kontakt.

Mit seiner E-Mail-Adresse – per Double-Opt-in gesichert – gehen Sie an Follow-ups. Und beliefern Ihren Lead in Zukunft mit weiterem wertvollen Content, der die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in Sie und Ihre Marke weiter ausbaut.

 

Wie Ihr Content bei bestehenden Kunden Begeisterung erzeugt…

Ihre ökonomisch wertvollsten Interessenten sind Ihre Kunden. Kontakte, die zu Käufern wurden. Nicht nur, weil Käufer anschließend oft ihre Erfahrungen mit anderen Menschen teilen – zum Beispiel, wenn sie bei amazon eine Rezension hinterlassen. Sondern auch, weil sie selbst vielleicht weitere Produkte Ihrer Marke erwerben. Geben Sie also acht auf Ihre Kunden – auch nach dem ersten Verkauf.

Lassen Sie nicht nach, hochwertige Inhalte auch für diese Kunden zur Verfügung zu stellen. Denn dieser Content bestärkt Kunden noch rückwirkend von ihrer guten Entscheidung zum Einkauf bei Ihnen – und nicht beim Mitbewerber. Und bringt sie dazu, ein weiteres Mal zu kaufen. Und ein weiteres Mal.

Sie wissen nicht genau, wer Ihr Kunde ist? Mit einem kleinen Hilfsmittel machen Sie einen echten Menschen aus Ihrer vagen Kundenvorstellung. Erstellen Sie sich einen Kunden-Avatar! Lesen Sie: Most wanted: Wunsch-Kunden entwickeln in 10 Minuten – mit dem Kunden-Avatar

Content-Marketing und SEO-Erfolg: zwei Seiten einer Medaille

Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung betrachtet mancher Marketeer zu oft getrennt voneinander. Google hat heute längst die alte Rivalität von originellem Content und Keyword-Dichte in seinen neuen Algorithmen verheiratet. Auch für die Google-Sichtbarkeit heißt es heute: Content-Mehrwert und SEO-Ranking gehen Hand in Hand.

Welche Faktoren sind es nun genau, die für Ihr Content-Marketing eine strategische Rolle spielen? Es sind die folgenden:

  • Regelmäßigkeit: Content-Marketing setzt auf einer Content-Strategie auf – und die Content-Strategie manifestiert sich im Themenplan – der alle Ideen Ihres Contents versammelt – und einem Redaktionsplan – der das Wer, Was, Wann und in welchem Format auf den Punkt bringt. Für Ihr SEO-Ranking spielt die regelmäßige Veröffentlichung von Neuem für den Google-Algorithmus heute eine Rolle. Immer wieder neuen Content online zu stellen, bringt also große SEO-Pluspunkte.

Ohne Ideen für Ihren Themenplan? Bessere Content-Formate entdecken? Lesen Sie: Ultimative Blog-Ideen in 8 Winner-Kategorien.

  • Backlink-Aufbau: nur hervorragender Content wird in sozialen Medien und von anderen Sites geteilt – und das Backlinking ist ein wesentlicher SEO-Faktor für das Google-Ranking.
  • Content-Ideen durch SEO: Die Beobachtung Ihrer relevanten Keywords führt dazu, herauszufinden, worüber Leser Informationen suchen und wollen. Erstellen Sie Ihren Content rund um diese Infos über die relevanten Keywords zusammen, um Pluspunkte in Sachen SEO zu sammeln.
  • SEO und User-Experience: Gute SEO-Arbeit beschäftigt sich auch mit der Optimierung auf mobilen Geräten, schnelleren Ladezeiten und guter interner Link-Organisation sowie weiteren technischen Feinheiten, um von Google keine Minuspunkte in Sachen Sichtbarkeit einzufahren. Durch die verbesserte User-Experience wird gleichzeitig der Anreiz erhöht, den produzierten Content auf Ihren Medien-Plattformen, Ihrer Website auch zu konsumieren.

Das Fazit lautet also: Suchmaschinenoptimierung und Content-Marketing greifen strategisch wertschöpfend ineinander.

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Gute Ratschläge: die 3 besten zusammenfassenden Tipps für Ihr Content-Marketing

Perfektion ist der Feind alles Guten – Content-Marketing erst zu beginnen, wenn alle Bedingungen stimmen, ist nicht nötig. Einen Fuß vor den anderen setzen, ist die erfolgreichere Kommunikationsstrategie. Je kleiner Unternehmen sind, desto eher betrachten sie Content-Marketing vielleicht als nicht optimal umsetzbar oder schlicht überflüssig für ihr Lead-Nurturing. Doch das ist nicht der Fall: Neue Leads zu generieren und Vertrauen über nützlichen Content aufzubauen, ist für (fast) jedes Unternehmen heute unhintergehbar. 

Tipp # 1: Drei Punkte, die Sie für Ihre Content-Strategie im Hinterkopf behalten sollten, lauten:

  • Jetzt ist der richtige Startpunkt: Jeder Marketeer hat Tag für Tag Wichtiges zu tun. Dabei ist Content-Marketing allerdings ein neuralgisches Element für Ihr Marketing überhaupt. Warten Sie nicht ab, bis Sie Zeit haben. Bauen Sie Content-Marketing jetzt in Ihre Strategie ein.
  • Wert liefern: Stellen Sie sich an jedem Punkt Ihres Kunden auf seiner Customer Journey die Frage, wie Sie ihm wirklich mit Ihren Informationen helfen können – Vertrauen in Ihre Marke ist der Kern von Werbewirksamkeit.
  • Geduld zeigen: SEO ist eine strategische Sache. Geben sie Ihrer Content-Strategie genügend Zeit, Wirkung zu entfalten.

Tipp # 2: Content-Marketing ist Marketing: Bedingungen verändert, Wirkung bleibt

Content-Marketing ist ein Teil des digitalen Marketings. Kleiner Erzählexkurs des Autors: Wer wie ich als Kind der Generation X aufgewachsen ist, kennt noch die Fernsehwerbung für Persil (wo man weiß, was man hat), oder Weißer Riese (die kilometerlange Wäscheleine, die sich mit ihren schimmernden Laken weiß und rein über endlose grüne Wiesen spannt). Meine Eltern kauften allerdings diese Waschmittel bewusst nicht – sondern das No-Name-Produkt. Doch jedem Kind, das im Vorabendprogramm mit dieser Werbung konfrontiert wurde, wusste: das wahre, echte, besondere Waschmittel: das waren Persil. Oder Weißer Riese. Oder eine andere Marke.

Verkauft wird immer noch an Menschen…

Digitales Marketing verkauft heute immer noch an Menschen – und deren grundlegende Psychologie hat sich nicht verändert. Digitales Marketing ist schlicht Marketing – unter veränderten Bedingungen. Konsumenten die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt zu bieten, ist die heute leichter zu bewältigende Aufgabe des Digitalen Marketings. Damit – wenn die Zeit gekommen ist – Ihre Marke in den Köpfen aufploppt. Ich hätte damals Weißer Riese gekauft. Wenn mir meine Eltern nicht ausführlich erklärt hätten, warum das nicht nötig ist (Eltern-Marketing ist am Ende eben doch stärker, bg).

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Content-Marketing kann sich jedes Unternehmen leisten…

Digitales Marketing hat so ein für Unternehmen demokratischeres Botschaftenmodell ins Werk gesetzt. Und viele Parameter haben sich verändert. Der Beziehungsaufbau zu Kunden erfolgt direkter – und vor allem für einzelne Maßnahmen wesentlich kostengünstiger. So dass es keinen Grund mehr gibt, als KMK-Unternehmen nicht auf die gleichen Werbepferde zu setzen wie als Global Player. Der Vertrauensaufbau hat sich allerdings verändert – schrille Kauf-michs funktionieren in Käufermärkten nicht mehr.

Für den Aufbau Ihrer Kundenbeziehungen nutzen Sie in Sachen Digitales Marketing dabei zahlreiche Taktiken. Content-Marketing ist eine wirksame Taktik im Bereich Digitales Marketing. Aber Digitales Marketing ist noch mehr.

Digitales Marketing umfasst:

  • Content-Marketing
  • E-Mail-Marketing
  • Online-Werbung
  • Analyse Ihres Website-Traffics sowie des User-Verhaltens
  • Optimierungen Ihrer Conversion-Rates
  • Social Media-Kommunikation

Alle Maßnahmen Ihres digitalen Marketings strategisch für die Kundenbeziehung ineinandergreifen zu lassen, ist dabei Ihr Ziel: der Grund, warum Sie Digitales Marketing betreiben. Für den Vertrauensaufbau liefern Sie nützliche Infos, die offene Fragen Ihrer Kunden beantworten. In jedem Stadium der Interaktion – idealerweise. So erzeugen Sie eine nahtlose Customer Journey – von der Awareness über die Interaktion bis zur Conversion.

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Tipp # 3: Content Seeding – genau beobachten, wohin geht die Reise im Content-Marketing

Content-Marketing gibt es nicht erst seit gestern. Und Content-Marketing verändert sich langsam. Die strategische Distribution von Content sollte die aktuellen Entwicklungen berücksichtigen.

Dabei müssen Marketeers die folgenden 3 Marschrouten berücksichtigen:

  • Flut an Video-Content: Eine absehbare Tendenz des Video-Overkills wird langfristig Probleme bereiten, lohnenswerte Aufmerksamkeit zu erzielen. Denn Plattformen wie zum Beispiel Facebook setzen bereits entsprechende Filter ein. Durch solche Maßnahmen wird die Überbewertung von Video-Content als Standbein in Ihrer Strategie korrigiert – setzen sie also langfristig auf einen Content-Mix.
  • Mobile-First-Strategie: Google verteilt Strafpunkte für mangelnde Userfreundlichkeit auf Mobilen Endgeräten. Bei der Produktion digitalen Contents müssen diese Mobile-First-Bedingungen Berücksichtigung finden.
  • Pillar Pages und Clustering von Content: Zwar gibt es Stimmen, die der Meinung sind, mit dem Core Update von Google im Mai 2020 zeichnet sich ab, dass Google ins Kraut schießende Clustering-Strategien abstraft, um Usern relevantere SEO-Ergebnisse zu liefern. Doch wird die fortwährende Online-Ordnung von Content und Verfügbarmachung auch älterer Inhalte für Content-Anbieter zum Beispiel über Pillar Pages und Clustering auf lange Sicht SEO-vorteilhaft bleiben.

Ein Wort zum Schluss – zum Blick über den Großen Teich: Ob beim Kino, Netflix, den Radio-Charts oder Youtube – Digitales aus den USA wird nicht erst seit gestern von vielen Zielgruppen bevorzugt konsumiert. Die unterschiedlichen Mentalitäten zwischen USA und Deutschland tun der Konsumtion kommerzieller Unterhaltung da keinen Schaden an.

In Sachen Content-Marketing gehen die USA ebenfalls als erfolgreiches Vorbild voran. Einen Blick in die Staaten zu werfen, ist für deutsche Content-Ersteller eine lohnenswerte Perspektive für den eigenen ökonomischen Erfolg. Der Erfolg dort baut eben auf guten Kundenbeziehungen auf. Und die Menschen haben sich in den letzten Tausend Jahren nicht so groß verändert, dass daran zu rütteln wäre.

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