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KI-Text kann auf Anhieb ziemlich ordentlich klingen – sauber, klar, irgendwie okay. Aber beim zweiten Hinsehen fehlt oft die Nähe, das Greifbare, das, was einen Text wirklich menschlich macht. Kein Wunder: KI liefert, was sie an Futter bekommt – und bleibt ansonsten vorsichtig an der Oberfläche.

Wer aber will, dass Texte wirklich gelesen werden (und nicht nur existieren), muss selbst noch Hand anlegen. Sprache kann mehr: Sie macht Botschaften verständlich, nahbar, bringt Charakter rein. Und das geht einfacher, als viele denken – mit ein paar gezielten Handgriffen.

Hier die Peppercorns-Basics fürs sprachliche „Erden“ von KI-Texten…

Konkret, hands-on: das kannst du jetzt tun…

1. Weniger Blabla, mehr Konkretes (und: Fehlendes nachprompten!)

Klingt ein Absatz nach Allgemeinplatz und bleibt schwammig, fehlen der KI meist Infos. Kein Wunder, dass dann „Qualität, Innovation und Leidenschaft“ durch den Text geistern. Frag dich: Was will ich hier eigentlich sagen? Wenn es dir selbst nicht klar ist, kannst du gezielt nochmal nachprompten – und zwar auch absatzweise! Einfach die KI bitten: „Fasse diesen Absatz konkreter zusammen“, oder: „Gib mir ein Beispiel für…“. Das holt mehr Substanz in den Text.

2. Substantive raus, Verben rein (für mehr Nähe – aber mit Augenmaß)

Wo immer möglich, lass Verben sprechen! Das macht den Text mündlicher, zugänglicher, verständlicher – gerade für Marketingtexte, Blogs oder Social Media. „Wir helfen, Probleme zu lösen“ bleibt eher im Kopf als „Unsere Problemlösungskompetenz…“.
Aber: In klassischen Sach- und Fachtexten sorgt der Substantiv-Stil für Autorität – allerdings auch für mehr Distanz. Je nach Ziel und Medium gilt’s also abzuwägen, wie viel Nähe du zulassen willst.

3. Beispiele einbauen (gern auch nachprompten!)

KI bleibt oft abstrakt. Mach Texte anschaulich, indem du ein kurzes Beispiel, eine Alltagsszene oder ein Bild einbaust. Fehlt das komplett? Kein Problem: Du kannst die KI auch ganz gezielt nach einem Beispiel fragen („Nenn mir eine typische Situation, in der…“). So wird aus Theorie Praxis und der Text gleich viel greifbarer.

4. Sätze verkürzen, Rhythmus variieren

KI liebt Gleichklang – und gerne auch Bandwurmsätze. Lies den Text einmal laut. Wo du hängenbleibst, Sätze kürzen. Zwischendurch auch mal mutig ganz kurze Sätze bauen. Das bringt Tempo, macht die Sprache lebendiger und gibt dem Text mehr Energie.

5. Bilder, Vergleiche und Alltagssprache nutzen (wo es passt)

Ein guter Vergleich bleibt hängen – aber bitte nur, wo Nähe und Lockerheit zur Tonalität oder zum Medium passen. In der Social-Media-Bio darf ruhig mal stehen: „So einfach wie Kaffee am Morgen.“ In einer Mail an den Vorstand sollte man nicht zu abgehoben oder flapsig formulieren. Schau also, was zum Medium und zum Anlass passt. Manchmal reicht ein kleines Bild, um den Text nahbarer zu machen, manchmal ist „klassisch seriös“ die bessere Wahl.

6. Sprechsprache zulassen (wenn’s der Rahmen erlaubt)

Ein „ehrlich gesagt“, „Hand aufs Herz“ oder „Das kennt doch jeder…“ kann viel Nähe erzeugen – solange das Medium, die Zielgruppe und die Marke das mittragen. Besonders bei Social Media, Blogs oder lockeren Newslettern ein gutes Werkzeug. Für Fachtexte oder offizielle Schreiben besser Finger weg.

7. Unbequeme Stellen nicht weichspülen

KI glättet gern, auch bei Problemen. Trau dich, klar zu sagen, wo’s hakt oder worauf es ankommt. Wer ehrlich Schwächen benennt (und zeigt, wie sie gelöst werden), wirkt glaubwürdiger – und schafft Vertrauen.

„Ob ein Text gelesen und verstanden wird, entscheidet sich an der Sprache. KI kann liefern – aber die echte Ansprache, die Bildhaftigkeit, die Klarheit, das kommt von dir. Wer nachpromptet, Sätze mutig anfasst und sich traut, lebendige Beispiele einzubauen, bringt den Text von „Meh“ zu „Wow“.

Wenn du dabei mal Unterstützung willst: Wir kennen die Tricks, damit KI-Texte nicht nur funktionieren, sondern wirklich ankommen. Meld dich gern!

Liebt „Landman“, „Loudermilk“ und „Two and a Half Men“ – sowie TikTok, Dead by Daylight, Musik und das Klavierspiel. Hat einen Master in Philosophie – und mehr als 10.000 Seiten under the belt.

Sein Plus: Kaufmanns-Addon sowie Vertriebserfahrung bei der ehemaligen PostCom – Tochter der Deutschen Post AG. Früher TechWriter für IT.

Stefan Müller

Content-Profi & Gründer Peppercorns GbR

Du willst Content von „Meh“ zu „Wow“

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