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KI macht vieles schnell, vieles ordentlich – aber was beim Empfänger wirklich ankommt, merkt man erst beim ehrlichen Gegenlesen. Gerade, wenn man schon zig Textschleifen gesehen hat, fällt das eigene Bauchgefühl manchmal aus: „Ist das jetzt eigentlich gut? Oder liest sich das nur so glatt runter, ohne wirklich etwas zu bewirken?“

Simpler Trick: Zielgruppen-Brille aufsetzen – und den Text testlesen, als wärst du die Person, für die er gedacht ist.

Konkret, hands-on: das kannst du jetzt tun…

1. Perspektivwechsel: Stell dich auf die andere Seite

Frage dich vor dem Lesen: Wer liest das hier eigentlich – und warum? Ist das ein vielbeschäftigter Entscheider, ein neugieriger Kunde, jemand mit wenig Vorwissen?

Lies dann wirklich mal so, als hättest du diese Rolle. Was verstehst du sofort? Wo bleibst du hängen? Wo schaltest du innerlich ab?

2. Die ersten drei Sätze – alles entscheidet sich am Anfang

Gerade bei KI-Texten lohnt der Check: Würde ich als Leser nach den ersten drei Sätzen weiterlesen? Ist da was, was mich anspricht, überrascht, aufrüttelt – oder plätschert’s nur?

Tipp: Lies den Einstieg laut vor. Klingt das nach „Du bist gemeint“ – oder eher wie der Start von tausend anderen Texten?

„Was habe ich davon?“ – Lesernutzen immer im Blick

Frage dich nach jedem Abschnitt: Was nimmt meine Zielgruppe hier wirklich mit? Gibt es einen klaren Mehrwert, einen Aha-Moment, einen Nutzwert?

Wenn du selbst ins Grübeln kommst, fehlt wahrscheinlich noch etwas. Das kannst du nachprompten („Fasse die Vorteile für … zusammen“, „Welchen Nutzen hat X für Y?“

Hänger & Stolperstellen sofort markieren

Wo bleibt man beim Lesen hängen? Gibt’s Sätze, die irgendwie schwer verdaulich oder leer sind? Nicht lange fackeln: markieren, raus damit oder die KI bitten, es klarer zu formulieren.

Emotionalität checken: Spricht mich das an?

Texte, die „nur“ sauber sind, erreichen wenig. Frag dich: Spüre ich beim Lesen irgendwas? Interesse, Neugier, ein Schmunzeln, vielleicht sogar Widerspruch? Wenn gar nichts passiert, fehlt noch Leben.

Du kannst der KI auch den Auftrag geben: „Mach die Ansprache persönlicher“ oder „Bau einen überraschenden Gedanken ein“.

Der Schluss: Kommt wirklich was rüber – oder verpufft es einfach?

Lies den letzten Absatz und überlege: Würde ich jetzt reagieren? Teilen, klicken, zustimmen, widersprechen? Wenn am Ende nichts bleibt, braucht der Schluss einen neuen Anlauf.

„Testlesen ist kein Hexenwerk, aber echte Handarbeit. Mit ein bisschen Abstand, der richtigen Brille und gezielten Nachfragen an die KI bringst du den Text auf den Punkt – für die Leute, die ihn wirklich lesen sollen.“

Und wenn du mal nicht mehr weißt, wie deine Zielgruppe tickt oder einfach einen frischen Blick brauchst: Wir bei Peppercorns sind gerne Sparringspartner fürs „Zielgruppen-Testlesen“. Melde dich einfach – wir machen aus „Meh“ wieder „Wow“.

Liebt „Landman“, „Loudermilk“ und „Two and a Half Men“ – sowie TikTok, Dead by Daylight, Musik und das Klavierspiel. Hat einen Master in Philosophie – und mehr als 10.000 Seiten under the belt.

Sein Plus: Kaufmanns-Addon sowie Vertriebserfahrung bei der ehemaligen PostCom – Tochter der Deutschen Post AG. Früher TechWriter für IT.

Stefan Müller

Content-Profi & Gründer Peppercorns GbR

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