0221 7158764 info@peppercorns.de

Jeder, der mit KI textet, ist schon mal in diese Falle getappt – man gibt sich Mühe beim Prompt, formuliert noch ein bisschen länger, schiebt noch einen Satz rein, vielleicht noch eine Klammer mit Zielgruppe und Stilrichtung… Und am Ende? Kommt ein Text raus, der zwar brav die Vorgaben abarbeitet, aber trotzdem irgendwie wieder wie ein KI-Text klingt: ordentlich, glatt, irgendwie… meh.

Das liegt nicht daran, dass du es falsch machst. Im Gegenteil: Dieses „Prompt-Optimieren bis zum Anschlag“ machen gerade die, die sich wirklich Mühe geben. Und trotzdem landet man irgendwann im Prompt-Wahnsinn: je länger, desto schlimmer. Die KI verliert irgendwann den Faden, wiederholt sich, wird vage – oder produziert Textblöcke, die würdest du selbst so nie schreiben.

Was also tun, wenn du bessere Rohtexte willst, ohne vor lauter Anweisungen selbst den Überblick zu verlieren? Hier ein paar Dinge, die sich bei uns in der Peppercorns-Praxis bewährt haben – ohne Prompt-Kunststückchen, ganz praktisch.

Konkret, hands-on: das kannst du jetzt tun…

Weniger ist manchmal mehr

Ein knapper, aber klarer Prompt funktioniert oft besser als das große Roman-Briefing. Lieber: Textsorte, Ziel, ungefähre Länge, gewünschte Tonalität und (ganz wichtig) was auf keinen Fall drinstehen soll. Mehr braucht’s meistens nicht für einen soliden ersten Wurf. Ausnahme: du weißt wirklich, was du tust und bringst die KI-Katze regelmäßig zum Schnurren

Kontext schlägt Detailregel

Gib der KI lieber ein bisschen mehr Hintergrund („Das ist für ein LinkedIn-Posting einer Kulturinstitution, die eher locker auftreten will…“) als eine Checkliste mit 20 Einzelwünschen. Je mehr Kontext, desto eher bekommt der Output den richtigen Grundton. Gerade mit neueren Modellen wie Chatgpt 5.2 oder Claude Sonnet 4.0 ist das bemerkbar, wie sehr Kontextuierung für den Output hilft

Nimm die KI wie einen guten Praktikanten

Die ersten zwei, drei Vorschläge werden selten sofort so passen, wie du’s haben willst. Sag einfach klar, was stört oder fehlt („Das ist zu steif“, „Setze die Anweisungen in Bullets?“, „Schreibe alles nochmal in einem dynamischeren, plaudrigeren Ton“ usw.). Ein zweiter Anlauf, gezielt nachgesteuert, bringt oft schon 80 Prozent mehr Ergebnis – und ist zehnmal entspannter als Prompt-Zirkus.

Nicht zu früh auf „Fertig“ klicken

Auch bei einem brauchbaren ersten KI-Wurf: Lies nochmal kritisch. Fehlt noch ein Bild, eine These, ein bisschen Charakter? Du darfst und sollst nachsteuern, gerne auch mit Nachfragen an die KI („Was wäre eine frechere Headline?“). Du kannst die KI auch anweisen, ihren eigenen Output zu bewerten, Vorschläge zu machen und den Text neu zu erstellen aufgrund dieser Vorschläge.

Bleib pragmatisch

KI ist kein Hellseher. Und die besten Ergebnisse gibt’s, wenn du akzeptierst: Da ist immer noch Nacharbeit drin. Aber je klarer dein Auftrag, desto brauchbarer die Rohfassung – ohne Prompt-Wahnsinn

„Weniger Prompt-Perfektionismus, mehr Klarheit für dein gewünschtes Ergebnis. Probier aus, was für dich läuft – und lass dich nicht kirre machen von den Prompt-Koryphäen auf LinkedIn. “

Wer ein solides Briefing und ein bisschen Nachschärfe einplant, bekommt aus der KI schon beim ersten Versuch bessere Rohtexte. Und falls du mal feststeckst: Einfach nochmal mit anderen Worten probieren – oder kurz durchatmen und selbst das Ruder übernehmen.

Und wenn du das alles mal im Team testen willst – oder einfach einen frischen Blick brauchst: Bei Peppercorns haben wir genug Prompt-Fails gesehen, um ganz entspannt am Ergebnis zu arbeiten. Schreib uns einfach.

Liebt „Landman“, „Loudermilk“ und „Two and a Half Men“ – sowie TikTok, Dead by Daylight, Musik und das Klavierspiel. Hat einen Master in Philosophie – und mehr als 10.000 Seiten under the belt.

Sein Plus: Kaufmanns-Addon sowie Vertriebserfahrung bei der ehemaligen PostCom – Tochter der Deutschen Post AG. Früher TechWriter für IT.

Stefan Müller

Content-Profi & Gründer Peppercorns GbR

Du willst Content von „Meh“ zu „Wow“

12 + 6 =

Share This

Peppercorns mag Cookies - denn so sehen wir, was gefragt, gesucht, geliebt wird. Ist das ok?
Mehr zum Cookie-Angebot steht in unserer Datenschutzerklärung.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen