aber nicht zu mailen wagten…

4.    Wieso haben Texte von Textern wie den Peppercorns eigentlich einen solchen Preis? Ich kriege doch viel billigeren Content über die verschiedenen Text-Broker im Netz?

5.    Können die Peppercorns überhaupt meinen Stil? Für alle, deren Herz für ihr eigenes Produkt ganz heftig schlägt…


1.    Wieso haben Texte von Textern wie den Peppercorns eigentlich einen solchen Preis? Ich kriege doch viel billigeren Content über die verschiedenen Text-Broker im Netz?

Völlig korrekt – Werbetext ist nicht billig. Und Text lässt sich über das WWW an jeder Ecke einkaufen. Und das soll auch jeder dürfen – mit gutem Gewissen. Und als Unternehmer, die betriebswirtschaftlich denken, sagen wir das auch ganz offen – und meinen es auch so.

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In stiller Größe – oder doch gestrandet? Ihre Kommunikation zählt…

Klar, jetzt werden Sie sagen: Was sollen Texter, die von Text-Brokern regelmäßig unterboten werden, auch sonst sagen, außer gute Miene zum weniger tollen Spiel aufsetzen? Es gibt ja schließlich jede Menge Konkurrenz. Kurze Antwort: Wenn Billiges nur Vorteile hätte, würden wir schweigen und hoffen, dass Sie es nicht wissen.

Lange Antwort, inklusive Hintergründe: Zunächst einmal gibt es tatsächlich Gründe, dass Sie aus unternehmerischer Sicht einem weniger kostspieligen Texteinkauf den Vorzug geben sollten. Zum Beispiel wenn ein einfacher SEO-Text reicht. Oder ein umformulierter Absatz einer bestehenden Vorlage – oder ein Text auf der Basis von Stichworten, die aus dem Vertrieb kommen. Lassen Sie uns das aus der zusammen genommen mehr als 24 Jahren Texter-Erfahrung ruhig laut sagen: Manchmal reicht es aus, was Sie selbst schreiben. Oft. Denn gerade für Content-Marketing, interne Kommunikation oder WWW zieht immer mehr Schriftliches seine Runden.


Darüber hinaus kommen immer wieder Kunden zu uns, die sagen: „Bisher haben wir das selbst gemacht – jetzt wollen wir aber jemand Externen beauftragen.“ Bei ihnen wurden Webauftritt, Katalog sowie die Pressemitteilungen bisher inhouse selbst getextet. Und wenn wir uns die letzten Texte dieser Interessenten anschauen, dann sind die fast immer ziemlich ordentlich (von einigen wenigen Totalausfällen einmal abgesehen). Umgekehrt betrachtet haben diese allerdings wiederum Gründe, nicht länger mit den eigenen Ressourcen zu arbeiten; und die Gründe dafür lauten oft wie folgt:

  • wir können einfach nicht gut genug texten: Die Qualität der eigenen Texte reicht nicht aus, wenn es darum geht Infos auf den Punkt zu bringen oder einen bestimmten Unternehmens-Spirit über die Texte zu transportieren.
  • es dauert zu lange: Wir haben viel zu lange gebraucht – und es waren viel zu viele Leute damit beschäftigt, das soll jetzt schneller gehen.
  • es ist nicht aus einem Guss: Wir möchten, dass die gesamten Unterlagen ab sofort eher wie aus einem Guss gearbeitet sind und die Sprache ein gleichbleibendes Niveau hat. (Man merkt halt, wenn an unterschiedlichen Medien unterschiedliche „Texter“ aus dem
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    Unternehmen lassen texten: gute Gründe für externe Texter

    Unternehmen gearbeitet haben. Werbetexter können einen gleichbleibenden Sound erzeugen und innerhalb eines eng geführten strategischen Kommunikationstunnels bleiben… aber das führt jetzt schon zu weit in Richtung Fachgemurmel…)

  • wir verfügen nicht über die Bandbreite an Textformen: einen Infotext kriegen wir vielleicht hin, aber Elevator Pitch, gute PR-Texte, lebendige Werbetexte oder Storytelling? Klares Nein.
  • es ist teurer, es selbst zu machen: Es rechnet sich nicht – meine Mitarbeiter kosten ja schließlich auch Geld und davon können sie einfach mehr erwirtschaften, wenn sie ihre Kernaufgaben erledigen.
  • es wächst uns über den Kopf: Es ist einfach zu viel – und einen eigenen Texter im Haus wollen oder können wir uns nicht leisten.

Die Gründe dafür, extern texten zu lassen, sind für viele Unternehmen also vorhanden – jetzt zur wichtigen ökonomischen Frage zurück, wieso auch bei optimalen Textleistungen gilt: Billig ist manchmal schlicht zu teuer.

Das Argument beim Werbetext ist folgender: Er ist genau dann seinen Preis wert, wenn er mehr einspielt als er kostet. Denn dazu soll er ja dienen. Obwohl das ja nie so genau zu messen ist, sogar im Zeitalter der digitalen Kampagnen – frei nach dem Motto von Henry Ford: die Hälfte des Geldes, das er für Werbung ausgäbe, sei verschwendet – er wisse bloß nicht, welche Hälfte – dürften sich die meisten unternehmerisch begabten Menschen mit der These anfreunden: qualitativ gut gemachte Werbung erhöht den Umsatz. Nicht ohne Ende nach oben – aber für einen bestimmten mittleren Bereich mit ziemlicher Sicherheit. Und gut muss nicht bloß virales Video, Imagefilm oder Design der Produktblätter sein, sondern auch der Text der Sprecher, die Stimme aus dem Off (auch Konzeptleistung des Texters) sowie der Text in der Broschüre. Und natürlich der Plauderton im Blog, der wirklich Lesenswertes bringt.

Damit sind wir beim Stichwort Qualität – auch beim Text. Beim Werbetext. Nur – was bitte schön, macht hier die Qualität aus? Gegenüber dem preiswerteren Content, den ich oben erwähnt habe?

Wie so oft steckt auch hier der Teufel im Detail – allerdings mit einer gewissen Hebelwirkung:


Qualität beim Text zeichnet sich dabei aus durch:

  • ein Set von Wörtern, die attraktiv sind und bleiben: für ähnliche Werbewirkung wird ein bestimmtes Vokabular, werden bestimmte Wörter verwendet, die gleich bleiben, da sie lange erprobt sind und sich nicht jedes Jahr ändern wie die Badeshorts-Knielänge – solche Wörter werden dauerhaft mit Erfolg eingesetzt – und nicht in Rente geschickt, nur der schönen Abwechslung wegen, die jeden Deutschlehrer beglücken würden – denn Ihre Kunden sind meist keine Deutschlehrer (obwohl: wir haben 7 Jahre lang für einen Verlagsdienstleister gearbeitet, dessen „Kunden“ waren Lehrer 😉 – aber auch die bevorzugen ein ganz bestimmtes Vokabular in der Lehrmittelwerbung)
  • Aufbau und Dramaturgie: auch Werbetexte müssen raffiniert sein und eine gewisse Spannung aufbauen, heute mehr denn je – auch wenn es nicht zugeht wie im Krimi; nur zu oft werden aber ähnliche Kniffe benutzt

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    Da steckt Ihr Geld: Kommunikation, die sich bezahlt macht

  • Geschwindigkeit – und keine Hexerei: Werbetexter sind – im Vergleich zum Kollegen in der Firma, der im Produktmanagement arbeitet – verdammt schnell, bei gleichbleibender Qualität; denn viel am Texten ist einfach eben auch Handwerk – und nicht nur Inspiration. Und gutes Handwerk beruht auf viel Erfahrung. Das weiß jeder, der schon einmal einen Teppichboden verlegt hat und sich wundert, dass er beim ersten Mal an einem Rand einfach zu viel abgeschnitten hat, auch bei äußerst scharfsinnigen Überlegungen zur besten Verlegetechnik vorab
  • weitere konzeptuelle Arbeit: welche „Bausteine Text“ gehören wie in der Broschüre sinnvoll verteilt – oder: welche Medien setze ich am besten ein, um meine verschiedenen Inhalte zu kommunizieren?

Vielleicht sollte die bessere Frage also am Ende nicht lauten: Wieso ist das Honorar eines Werbetexters eigentlich so hoch (oder wiederum auch nicht: wenn der Installateur rauskommt und in Ihrem Badezimmer ein neues Waschbecken einbaut, haben Sie nachher ungefähr denselben Stundenlohn auf Ihrer Rechnung)? Sondern eher: Wo steckt beim Thema Werbetext eigentlich mein Geld, meine Investition?

Und die Antwort darauf lautet: Ihr Geld steckt in

  • zielorientierter Werbewirkung: und damit in einer Investition in Kommunikation
  • Maximierung Ihrer Zielgruppenansprache durch Wording, Tonalität und Konzept: und damit in mehr potenzielle Interessenten und Käufer
  • zuverlässiger und planbarer Lieferung: damit Projekte Hand in Hand optimal ablaufen
  • Kreativität nach Maß: Ihre Punktlandung, auch unter Zeitdruck
  • unternehmerischer Kooperation: Ihr Vorteil bei der Zusammenarbeit

Wenn Sie das alles mit „Benötige ich gar nicht“ beantworten können – dann ist der Textbroker vielleicht doch das Richtige für Sie.


2.    Können die Peppercorns überhaupt meinen Stil? Für alle, deren Herz für ihr eigenes Produkt ganz heftig schlägt…

Grundsätzlich behaupten wir, besonders viele Stile zu beherrschen – und haben das auch bewiesen und viele unserer Kunden sehr zufrieden gemacht. Vielleicht auch, weil wir zu zweit sind, bei uns Männliches und Weibliches zusammenkommen, wir uns optimal austauschen und gemeinsam Stile mit großer Leidenschaft entwickeln.

Es gibt aber auch Kunden – oft aus bestimmten Branchen – die sehr besorgt sind, ob wir als Texter auch so schreiben, wie sie es tun würden. Nun ja – vermutlich nicht. Das ist die kurze Antwort.

Der langen Antwort möchten wir jedoch gerne die Frage vorausschicken: Muss das denn sein – das wir so schreiben wie Sie?

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Texten mit Stil? Was überzeugt, bitte schön?

Die Antwort darauf gibt es in zwei Varianten:

  1. Ihre Person ist Ihre Marke: und in Ihren Texten, in denen Sie sich und Ihre Leistungen präsentieren, soll sich diese Marke wiederfinden oder
  2. Sie lieben Ihre Produkte: und alles, was sich darum dreht – auch Bild und Text und überhaupt – Sie haben also schon etliche Materialien, von Ihnen selbst erstellt oder durch andere Texter, sind aber jetzt auf der Suche.

Ihre Antwort gleicht a? Ihre Person ist Ihre Marke? Dann lesen Sie die folgenden Optionen für ein optimales Textprojekt:

  • wir entwickeln zusammen Ihre Tonalität: und schalten vor der eigentlichen Texterstellung einen Schritt voraus – in dem wir sprachlich so lange an einem Beispieltext arbeiten, bis Sie sich als Marke darin gespiegelt sehen.
  • Sie schreiben Ihre Texte selbst – und überlassen sie uns für ein „mildes Werbe-Lektorat“ – d. h. wir geben Rat: für einen veränderten strukturellen Aufbau oder einen Perspektivenwechsel hin zur Leserorientierung, statt zur ich-lastigen Darstellung; und wir nehmen leichte Glättungen vor.

Manchmal ist selber schreiben – wie gesagt für bestimmte Branchen gerne öfter – die harmonischere Lösung. Und uns ist Ihr Auftrag so oder so willkommen.


Ihre Antwort gleicht b? Sie lieben einfach Ihre Produkte? Dann lesen Sie die folgenden Optionen für ein optimales Textprojekt:

  • wir probieren an einem kleinen Probetext, ob wir als Texter aus der Außenperspektive mit kühlem Kopf einen Text erstellen, der es für Sie trifft: Manche Kunden konnten wir schon positiv überraschen – aber natürlich nicht alle. Denn hat sich erst einmal ein ganz bestimmtes Bild in einem Kopf festgesetzt, gibt es für manche Kunden keine Alternative.
  • Sie lassen sich doch überzeugen, dass der Wurm dem Fisch schmecken muss – nicht dem Angler: so die alte Werber-Weisheit. Manche Auftraggeber können dann doch – darauf hingewiesen – sehen, dass sie selbst nicht die Zielgruppe sind, die ihre Texte überzeugen sollen. Und können sich damit einverstanden erklären, dass maximale Werbewirkung eben oft auch heißt: Standards herzustellen, die seinen eigenen Geschmack weniger widerspiegeln

Unser stärkstes Argument zum Schluss: Allen, die nach wie vor meinen: Sie würden Ihren Text trotzdem anders schreiben, können wir jetzt nur noch ein letztes Argument vorbringen:

Aber gehen Sie nicht genau zu diesem Zweck zu einem Dienstleister? Weil er über das verfügt, was Sie nicht haben: Zeit, Zusatz-Know-how, berufliche Erfahrung in Sachen Werbung? Und etwas anders macht? Den Text anders schreibt als Sie?

 

Wenn nicht: dann müssen wir leider passen: die Peppercorns „können“ dann nicht genau Ihren Stil.


Exkurs Künstler – bitte verurteilen Sie uns nicht…

Musiker, Bildende Künstler, Filmemacher – abseits vom Business as usual erhalten wir hin und wieder auch Aufträge für die Präsentation von Menschen, die als Künstler auf sich aufmerksam machen wollen. Mit unterschiedlichen Erfahrungen.

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Schöne Kunst – hässliche Werbung?

Film, Literatur und Musik lieben wir – und vor der Individualität der einzelnen Werke und Leistungen haben wir den größten Respekt. Ohne Kunst – und bloß voll mit Werbung – wäre die Welt ein selten trostloser Ort. Aber – da nicht jeder alles und schon gar nicht alleine machen kann, gibt es Arbeitsteilung. Künstler haben natürlich eine ganz besondere Beziehung zu ihrer Kunst – und das ist nur zu verständlich. Den Mut aufzubringen, jemand anderen dafür „werben“ zu lassen, ist oft schon bemerkenswert. Manchmal reicht er aber nicht weit genug – und uns machen zu lassen so, wie wir denken, dass es für ein erfolgreiches Marketing gut wäre, ist dann doch weniger gewünscht.

Auch dafür haben wir Verständnis – und schlagen in diesen Fällen gerne vor: Liebe Künstler, gebt uns euren Entwurf und wir machen Anmerkungen, wo Potential für mehr Werbewirksamkeit besteht. Wenn Ihr den Text dann in Form gebracht habt, schleifen wir am Ende per mildem Lektorat für maximale Marketing-Erfolge. Einverstanden? Gern.


Zurück zur Frage: können die Peppercorns überhaupt meinen Stil?

Gegenfrage: Hat denn Ihr Stil den größeren Erfolg in der Kommunikation mit Ihrem Publikum? Dann sagen Sie es uns direkt: so und nur so möchte ich meinen Text. Wenn nicht, schlagen wir Ihnen etwas vor, von dem wir denken, dass es Ihnen den größten Nutzen bringt: weil es am meisten Leute auf dem direktesten Weg überzeugt. Und dort abholt, wo sie gerade stehen.

 

Text, Konzept, Content? Anrufen unter 0221-7158764 oder schreiben Sie uns:

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